Hagebutte – mehr als nur Tee

Wer kennt sie nicht, die Hagebutte! Als „Juckpulver“ hat sie manch einem das Leben schwer gemacht oder vielleicht erinnern Sie sich noch an das Kinderlied „Ein Männlein steht im Walde, ganz still und stumm…“ von Hoffmann von Fallersleben. Ja, da wird die auch Hagebutte besungen. Dass die Hagebutte darüber hinaus sehr viel mehr zu bieten hat, weiß die Wissenschaft heute besser denn je. Die Hagebutte ist bekannt als einer der vitamin-C-reichsten heimischen Pflanzen, denn nur die Acerolakirsche oder die exotische Camu Frucht weisen hier noch einen höheren Gehalt auf. Aber auch unsere Vorfahren wussten die Hagebutte und ihre Inhaltsstoffe zu schätzen, denn sie galt schon zu Urzeiten als eine Heilpflanze für unterschiedliche Erkrankungen. Auch in der Küche hat sie einen festen Platz, denn aufgrund ihres erfrischenden Geschmacks wird sie gern bei der Zubereitung von Marmeladen oder Likören eingesetzt. Den höchsten Bekanntheitsgrad jedoch hat der Hagenbutten-Tee.
Die rötliche kleine Frucht, gern auch als Wildrose bezeichnet, findet man meist in Büschen und Hecken. Bereits im Mittelalter wurde die Hagenbuttensorte Rosa Canina in der Klosterheilkunde verwendet. Bei Erkältungen und Beschwerden im Magen-Darm-Trakt galt sie als ein hilfreiches Mittel. Die Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Provitamin A, B-Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Galaktolipid, die in nicht unerheblicher Menge in den Hagenbutten enthalten sind, sind ausschlaggeben für die Wirkungen.
In klinischen Studien, die der dänische Arzt und Biochemiker Dr. med. Kay Winther, durchgeführt hat, konnte die Wirkung der Inhaltsstoffe der wilden Hagebutte belegt werden. Ein besonderes Augenmerk legten die Forscher dabei auf den Inhaltsstoff Galaktolipid. Galaktolipid setzt sich aus Fettsäuren und Zucker zusammen und ist eine wichtige Substanz, um Gelenkschmerzen zu lindern. Es mildert demnach entzündliche Gelenkerkrankungen, indem es das Einwandern der weißen Blutkörperchen in den entzündeten Bereich hemmt, d.h. Knorpelgewebe wird nicht weiter geschädigt. Auch ist das Galaktolipid in der Lage, Entzündungsparameter wie das CRP (C-reaktive Protein), welches Entzündungen fördert, zu blockieren.
Als weiteren positiven Nebeneffekt konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass bei einer regelmäßigen Einnahme von Hagenbuttenpulver auch das LDL-Cholesterin, welches mitverantwortlich ist, dass sich Ablagerungen in den Gefäßen bilden, deutlich gesenkt werden konnte.
Um ausreichend von den Wirkstoffen, vor allem Galaktolipid zu erhalten ist es nötig, dass die ganze Hagebutte schonend verarbeitet wird, d.h. die Früchte dürfen maximal bei 40°C getrocknet werden. Daher kann mit Hagebuttentee oder Hagenbuttenmarmelade allein keine Verbesserung entzündlicher Beschwerden erreicht werden. Auch muss die ganze Frucht, also mit Schale und Kern, vermahlen werden. Nur so erhält man ein Hagenbuttenpulver von hochwertiger Qualität mit einem hohen Anteil an Galaktolipid. Die Hagebutte roh direkt vom Strauch zu verzehren ist nicht unbedingt ein kulinarischer Genuss, da die Hagebutten einen sehr hohen Anteil an Gerbstoffen besitzen.

Silvia Bürkle (Metabolic Balance)

Um gleich zwei Fliegen mit einer Kappe zu schlagen mischen Sie Collagen Complex von EssentialRed das  als Bestandteil natürliches Bio Hagenbuttenpulver enthält unter das Müsli, in Saft, Joghurt oder Smoothies. Damit tun sie auch dem Bindegewebe, der Haut und den Gelenken etwas gutes.

Max Kruger

 

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s